Damen 1 mit zwei Feriensiegen

Die 2.Liga-Frauen zeigen mit zwei Siegen in den Herbstferien aufsteigende Tendenz. Kam man gegen Einsiedeln noch ins Zittern, war der Auftritt gegenüber Bülach schon stilsicherer. Mit fünf Punkten aus drei Partien sind die Untersträsslerinnen im Soll – mehr nicht.

Nach zwei Dritteln schien im Einsiedeln-Spiel die Messe gelesen. Dem TVU genügte eine Leistungssteigerung im zweiten Viertel und eine konzentrierte Startphase nach dem Seitenwechsel, um den Rückstand aus der Startphase in ein sattes 8-Tore-Polster zu wandeln. Dann überbordeten die Anzahl technischer Fehler und fahriger Passversuche. Einsiedeln nahm die Gastgebergeschenke an und stellte den Anschluss in der Schlussphase auch dank gütiger Mithilfe der nonchalanten SGRU-Abwehr wieder her. Rümlang/Unterstrass kam schliesslich aber mit 1,5 blauen Augen und einem schmeichelhaften 22:21-Sieg davon. Der letzte Abschluss der Schwyzerinnen und damit der vermeintliche Ausgleichstreffer landete bloss einen Wimpernschlag nach der Schlusssirene im eigenen Tor.

Wie eine Woche zuvor gegen Einsiedeln agierte die TVU-Abwehr von Beginn weg kompakt und aufsässig. Waren es gegen die Schwyzerinnen 6 Gegentreffer im ersten Umgang, musste Züri-Nord-Schlussfrau Svenja Huber diesmal gar nur 4 Mal hinter sich greifen, ehe es zum Tee ging. Die Mannschaft von Trainerin Schütterle zeigte sich dann aber auch im Umschaltspiel tempofest und ballsicher. Die ersten dreissig Bülach-Minuten machten Lust auf mehr. Sophia Schuler glänzte als Dirigentin und Vollstreckerin, daneben wussten aber auch das Kreisläuferinnen-Trio mit total acht Toren zu gefallen. Das grösste Plus sah Schütterle aber in der breiten Bank: «Wir konnten im Rückraum und am Kreis praktisch ohne Leistungseinbussen durchwechseln und damit das Tempo hochhalten. Auch der nominell ‘zweite Block’ setzte sofort Akzente.»

Da trübte es Schütterles Fazit auch nicht, dass Bülach nach dem Seitenwechsel etwas besser mithalten konnte und die Fehlerquote gerade im Gegenstossspiel  merklich anstieg. Die Siegfrage war längst geklärt. Unterstrass/Rümlang kam beim 25:11 zum klar deutlichsten  Saisonerfolg. Die Agenda bleibt nun aber dicht. Am Sonntag geht’s nach Einsiedeln, unter der Woche folgt der Cup-Achtelfinal, ehe es am Samstag in einer Woche zum dritten Ernstkampf innert einer Woche kommt.