Anton Kilchmann neuer SfA-Präsident

Das ist der neue SfA-Präsident:
Dr. Anton (Toni) Kilchmann (69)
Toni Kilchmann ist in Uzwil in der Ostschweiz aufgewachsen und kam sportlich in dieser Eishockey-verrückten Umgebung natürlich schon früh mit dem Eis in Berührung. Während seiner Studienzeit hat es ihm dann aber eher das Volleyballspiel angetan, und er spielte lange Zeit in Rapperswil beim TSV Jona.Toni studierte an der ETH Maschinenbau, schloss als Dipl. Ing. ETH ab und schrieb eine Dissertation zum Thema Fluiddynamik in hydromechatronischen Bauteilen. Als Technischer Leiter im Bereich Pumpentechnik arbeitete er bei Maag Zahnrad, Zürich und war für diese Firma während langen Jahren auch im Ausland tätig. Seit seiner Pensionierung ist er noch als freier Berater tätig.
Mit dem TVU kam er in Berührung, als er vor 30 Jahren von der Steinkluppe an die Scheuchzer-strasse zog, und damit mitten im Herz von Unterstrass landete. Seine beiden Kinder erlebten ihre ersten sportlichen Gehversuche in den Jugendabteilungen des TVU und DTVU, in den Rösli- und Riedtliturnhallen, bevor sie dann zum FC Unterstrass wechselten, die Tochter als Juniorentrainerin.
So war es nur normal, dass der Vater sich ebenfalls im Kreis 6 umsah, wo er da wohl Volleyball spielen könnte, und da kam das Angebot von Walter Telles Mixed-Volleyballgruppe gerade recht. Vor ziemlich genau 20 Jahren wurde Toni Mitglied im TVU Sport für Alle, wo er seither Volleyball spielt. Nach einer Schulterverletzung muss er dort jetzt allerdings etwas kleinere Brötchen backen und stärkt seine Fitness im Training mit Jules Weiss. Aber er spielt auch Tennis und läuft gerne längere Strecken, wobei er mit seinen Kollegen schon viele Jahre an der SOLA-Stafette teilnimmt.
Für seine neue Aufgabe im Vorstand hat er bereits klare Pläne und neue Ideen. Vorerst aber möchte er einmal eine Bestandesaufnahme des gegenwärtigen Zustands des Vereins machen, um dann zusammen mit dem ganzen Vorstand die Marschrichtung festzulegen. Dabei ist es ihm wichtig, zielorientiert vorzugehen. Aber er präzisiert sogleich: «Man darf nicht in den Wolken schweben. Man muss Ziele setzen, die realistisch sind und auch erreicht werden können.» Man hört es aus seinen Worten deutlich heraus: die Herausforderung an der Spitze des TVU Sport für Alle macht ihm Freude, und er schaut optimistisch in die Zukunft. Und als Wissenschafter, der sich mit den Grenzen und Übergängen der Materie in flüssigem und gasförmigen Zustand auseinandersetzte, hat er Übung im Grenzen ausloten, auch zwischen Träumen und Realität.
P.T.

– Zum Bericht von der Generalversammlung