TVU Sport für Alle: GV vom 6.3.2015

Mit einem neuen Präsidenten in eine positive Zukunft!

Das jahrelange Suchen nach einem neu­en Präsidenten hat ein Ende! Mit Roland Keller (49) konnte an der diesjährigen Generalvrsammlung in der Rheinfelder Bierhalle endlich ein neuer Präsident gewählt werden. Damit geht eine fünfjährige Suche zu Ende, und der Vorstand ist wieder komplett, nachdem sich die drei übrigen Vorstandsmitglieder, welche die Prä­sidialaufgaben in den letzten Jahren unter sich aufgeteilt hatten, ebenfalls weiter in ihren angestammten Ämtern verbleiben werden.
Es war so etwas wie Aufbruchstimmung, um nicht zu sagen Euphorie, zu spüren, nachdem schon im Vorfeld der Versammlung durchgesickert war, dass man bei der Präsidentensuche endlich fündig geworden sei. Roland Keller, den wir in einem separaten Artikel genauer vorstellen werden, ist erst seit etwa anderthalb Jahren im TVU und konnte nun, bei seinem ersten GV-Besuch feststellen, was ihn im SfA in den nächsten Jahren erwarten wird.
Nachtessen vor der GV-klDie Rheinfelder Bierhalle, nahe beim Central und damit auch beim Hauptbahnhof gelegen, erwies sich erneut als günstiges Versammlungslokal, und die Grösse der Portionen beim vorangehenden gemeinsamen Nachtessen hatte – wie üblich – Bierbrauer-Format! Es ist jedenfalls niemand verhungert… Die Zahl der Teilnehmer/innen lag mit 17 (inkl. Vorstand) im Rahmen des in den vergangenen Jahren üblichen und ist sicher steigerungsfähig, besonders wenn der neue Präsident auch der jüngeren Generation der Volleyballspieler/innen in Zukunft einen Versammlungsbesuch schmack­haft machen kann.
Karl Heinz Oetiker begrüsste die Versammlungsteilnehmer/innen mit der hoffnungsfrohen Aussicht, dass heute vielleicht letztmals ein Trio am Vorstandstisch sitzen und in Zukunft wieder ein Quartett die Geschicke der Versammlung bestimmen werde, womit sich dann jedes Mitglied wieder auf sein Amt beschränken könne.
Nachdem Marianne Dirks sich als Stimmenzählerin zur Verfügung gestellt hatte, konnte Bernd, ihr Ehemann eine Flasche Wein als Dank dafür entgegennehmen, dass er im vergangenen Jahr für den rekonvaleszenten Protokollführer eingesprungen war und ein Protokoll ohne Fehl und Tadel abgeliefert hatte.
Bei den Jahresberichten war positiv zu ver­merken, dass die Gerätegruppe von Monika Meile zwar zurzeit wieder ausschliesslich aus Mädchen besteht, aber immerhin mit nunmehr 14 Turnerinnen, die regelmässig dabei sind, eine respektable Grösse erreicht hat. Entsprechend vielfältig sind denn auch die Möglichkeiten, um an Geräte-Wettkämpfen teilzunehmen, und 2015 ist erstmals auch eine Teilnahme am GLTV-Turnfest in Weiningen geplant.
Diskussion am VorstandstischJules Weiss bedankte sich für die rege Helfertätigkeit aus den Reihen des SfA bei den verschiedenen TVU-Jubiläumsanlässen im vergangenen Jahr. Im Fitnessturnen ist zwar die Zahl der Aktiven nach wie vor unbefriedigend, aber zumindest besteht die Möglichkeit, bei allfälliger Abwesenheit der Leitung am Dienstag oder Mittwoch, jeweils das andere Training zu besuchen.
Karl Heinz Oetiker berichtete ebenfalls Positives aus dem Volleyball. Dort hat man zurzeit eher zu viele, denn zu wenig Trainierende, denn bei 20-25 Teilnehmern pro Abend ist es schwierig, genügend Spiel­möglichkeiten anzubieten, wenn gleichzeitig immer nur 12 Spieler/innen auf dem Feld Platz haben. Die Teilnehmenden an den beiden Trainingsabenden bestehen nach wie vor etwa zur Hälfte aus TVU-Mitgliedern und zur Hälfte aus „Hospitanten“, d.h. Leuten, die jedes Mal einzeln für die Teilnahme bezahlen. Vielleicht ändert sich auch hier das Verhältnis künftig zu Gunsten der TVU-Mitglieder, wenn nun einer der ihrigen den Verein präsidiert.
Finanz-DiskussionenAlle Jahre wieder – mühsam und uner­giebig – ist jeweils das Traktandum „Finanzen“ mit einem Wust von Zahlen, die niemand so recht versteht. Sogar die Revisoren mussten diesmal eingestehen, im vergangenen Jahr bei Zahlen-Inter­pre­tationen einer Falschbeurteilung aufgeses­sen zu sein. Das führte dazu, dass die Rechnung diesmal um so viel schlechter ausfiel, wie sie vor einem Jahr zu gut gewesen war. Der alte Witz, wonach das Geld nicht fort war, sondern nur an einem anderen Ort… hatte wieder einmal seine Gültigkeit. Der minime Verlust 2014 von 517 Franken hatte so seine Erklärung, und das Vereinsvermögen per Ende 2014 von knapp 23‘000 Franken war Grund genug, die Jahresbeiträge auch für das kommende Jahr auf der bisherigen Höhe zu belassen. Die Rechnung samt Revisorenbericht, wie auch danach das Budget für 2015 mit einem vorgesehenen Verlust von knapp 1100 Franken, wurden einstimmig geneh­migt, zumal der vorgesehene Ausgaben­überschuss hauptsächlich auf vermehrten Aktivitäten und Wettkampfeinsätzen im Ge­rä­teturnen und Volleyball basiert.
Vorstands-Trio-klBei der Déchargeerteilung an das Vor­stands-Trio Jules Weiss (Tech. Leiter), Monika Meile (Finanzen) und Karl Heinz Oetiker (Mitgliederwesen) war dann die Dankbarkeit der Mitglieder aus dem star­ken Applaus herauszulesen.
Damit war die Grundlage gegeben, um beim Traktandum „Wahlen“ die Katze aus dem Sack zu lassen. Der bisherige Vorstand konnte bekannt geben, dass er bei der Suche nach einem neuen Präsidenten fündig geworden sei, und Roland Keller stellte sich den Mitgliedern auf sympathische Weise selber vor. Er outete sich als begeisterter Volleyballer seit seiner Der neue Praesident stellt sich vor-klJugendzeit, welcher lange Zeit im Ausland war und nach seiner Rückkehr in Zürich einen Volleyballclub suchte, in dem der Plausch am Spiel gegenüber ehrgei­zi­gen Wettkampf-Zielsetzungen den Vorrang hat. So war er bei den TVU-Volleyballern fündig geworden, und dort hatte es ihm von Anfang an gefallen. Weil in seinem Selbst­verständnis die Mithilfe bei der Meisterung von Problemen in einem Verein gut ver­ankert ist, reagierte er schon nach knapp zweijähriger Mitgliedschaft positiv auf die Anfrage zur Übernahme des Präsidenten­amtes beim TVU Sport für Alle, und er hofft dabei auch die Sicht eines bisher Aus­senstehenden einbringen zu können.
Roland Keller wurde mit grossem App­laus zum Präsidenten gewählt, und weil die übrigen Vorstandsmitglieder sich erneut zur Wahl stellten, dürfte ihm die Integration im Führungsgremium des SfA nicht schwer fallen. Die guten Wünsche der Mitglieder tönten jedenfalls sehr ermutigend.
Selbstkritischer Revisor-klRevisor Kurt Wiss­man liess sich von den Mitgliedern nochmals umstimmen und wird für ein weiteres Jahr diese Funktion aus­üben, und auch Reto Caminada bleibt als Revisor weiter dabei.
Nachdem beim Jahresprogramm für 2015 noch einige Datumsfragen geklärt worden waren, konnte die Versammlung nach einer Stunde und zwanzig Minuten geschlossen werden, und die Mitglieder verliessen den Vesammlungsort mit dem positiven Gefühl, dass der TVU Sport für Alle mit neuem Schwung in eine erfreuliche Zukunft auf­brechen kann.

Peter Tobler

–  Vorstellung des neuen Präsidenten des TVU SfA