Silvesterlauf-Apéro vom 10.12.2017

Silvesterlauf im Pflotsch:
Vergnüglich ist anders!
Die Wetterprognose war schon «schitter», aber die Realität hat diese Prognose noch untertroffen. Der 41. Zürcher Silvesterlauf fand im Schneeregen und Pflotsch statt, und doch waren es über 20’000 Läuferinnen und Läufer, welche sich am 2. Advent-Sonntag am Start in der Zürcher Innenstadt einfanden, und nur ganz wenige von ihnen beendeten das Rennen nicht. Es war überhaupt festzustellen, dass die Gesichter der Teilnehmer/innen auf der Laufstrecke wesentlich entspannter und vergnügter aussahen, als jene der frierenden Zuschauer am Strassenrand, welche aber die Läuferinnen und Läufer trotzdem unablässig anfeuerten. Der Silvesterlauf bleibt eben ein unvergleichliches Erlebnis, Wetter hin oder her.
Die Untersträssler/innen, die in der Stadt unterwegs waren, hatten einen unschätzbaren Vorteil. Sie konnten sich nämlich auf Einladung des SILA-OK beim TVU-Treff im geheizten Zelt im Stadthauspark von der Muskelgesellschaft mit einem feinen Apéro verwöhnen lassen. (Herzlichen Dank dem OK und der Muskelgesellschaft)
Über 60 Gäste des TVU nahmen diese Gelegenheit gerne wahr. Zwischenhinein schauten auch ab und zu bekannte Gesichter, welche in der Organisation mitarbeiteten, im Zelt vorbei, und sie waren die eigentlichen Helden dieser Veranstaltung, denn bei so unwirtlichen Verhältnissen den ganzen Tag im Freien zu verbringen und danach am Schluss noch das gesamte, durchnässte Inventar ab- und aufräumen zu müssen, das bedingt doch ein grosses Stück an Idealismus und Pflichtgefühl. Deshalb gehören an dieser Stelle allen diesen hunderten von Helferinnen und Helfern eine grosse Anerkennung und ein herzliches «Danke schön!» Stellvertretend dafür sei hier dieses Foto wiedergegeben mit dem Maskottchen des diesjährigen Laufs «Globi», welches vom OK-Mitglied Bruno Seiler (links!) aus Dankbarkeit für den gut gelungenen und beinahe unfallfrei abgelaufenen Silvesterlauf abgeküsst wird…
Peter Tobler

 

 

2017 – für den SILA ein Jahr zum vergessen!
Das miserable Wetter und die tückischen Laufverhältnisse am diesjährigen Silvesterlauf passten haargenau zum Verlauf des Jahres 2017 aus der Sicht des Vereins Zürcher Silvesterlauf. Nicht nur verlor der Verein mit dem Tod von Franz Kälin den Präsidenten und von Reto Caminada als Finanzchef zwei wichtige Stützen des OKs, sondern auch der OK-Chef selber, und damit das Herz der Veranstaltung, Bruno Lafranchi, sah sich schon früh im Jahr mit einer Krebs­diagnose konfrontiert. Glücklicherweise wirkten die verschiedenen Therapien aber positiv, und Bruno konnte im Vorfeld der Veranstaltung fast schon in alter Frische agieren, aber der Blick auf eine nötige Veränderung an der Spitze wird immer deutlicher.
Mit der gelungenen Durchführung des Laufs unter schwierigsten Bedingungen dürfte hoffentlich so etwas wie eine Trendwende eingeläutet worden sein, und wir hoffen für den SILA auf ein wesentlich erfreulicheres und erspriesslicheres Jahr 2018.
P.T.

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