LA Cross-SM

Auch der zweite TVU-Jubiläumsanlass war ein Erfolg!

Gute Noten für die Organisatoren der Schweizer Crossmeisterschaften

OK-Chef LafranchiOK-Chef Bruno Lafranchi durfte am Abend mit Genugtuung feststellen, dass die Schweizer­meisterschaften im Crosslaufen auf der Allmend Brunau die hohen Erwartungen in jeder Beziehung vollauf erfüllt hatten. Er hatte mit seinem OK-Team, das sich zum grössten Teil auf die Routiniers vom Silvesterlauf-OK stützte, ganze Arbeit geleistet. Und die über 800 Läuferinnen und Läufer dankten den Organisatoren die guten Verhältnisse auf einem coupierten und anforderungsreichen Parcours mit grossem Einsatz und interessanten Wettkämpfen.

09Wie es sich für echte Crossmeisterschaften gehört, hatte es in den Tagen vor dem Rennen geregnet, so dass der Wiesenboden, der den Grossteil der Laufstrecke ausmachte, ziemlich tief war. Aber am Wettkampftag selber hatte Petrus ein Einsehen und schickte trockenes und nicht allzu kaltes Wetter, so dass die Bilder von frierenden und durchnässten Teilnehmern ausblieben, und man am Ziel eigentlich fast durchwegs zufriedene Gesichter sah und positive Kommentare hörte. Auch der Präsident von Swiss Athletics Hansruedi Müller lobte beim  Empfang der Ehrengäste die Organisation und zeigte sich begeistert darüber, dass endlich wieder einmal Schweizermeisterschaften auf einer echt englischen Cross-Strecke gelaufen werden konnten.

06Das Gelände auf der Allmend Brunau und die Infrastruktur mit der Saalsporthalle gleich daneben waren natürlich ideal, so dass Lafranchi einen Parcours setzten konnte, den man praktisch von einem Punkt aus vollständig überblicken konnte. Dass die Steigung und die Strecke abwärts je an einem Stück gelaufen werden musste, verdankten die Läufer dem Gartenbauamt (neudeutsch: Grünstadt Zürich), welches durch strenge Auflagen einen etwas abwechslungsreicheren Verlauf der Strecke im vorderen Teil der Allmend verhinderte. Es seien dort einige schützenswerte Pflanzen, welche nur durch die Hundehalter mit ihren Hunden „vertrampelt“ werden dürfen, nicht aber durch einen Sportanlass… Es gab übrigens einige Hundehalter, die gar kein Verständnis dafür aufbrachten, dass sich Fifi an diesem Sonntag einen etwas anderen Weg für seinen Spaziergang suchen musste, und die abgegebnen Kommentare hätten eine ganze Satiresendung locker gefüllt.

21Wie schon am Silvesterlauf haben die Organisatoren auch bei dieser Cross-SM die Vereinsvorstände und die Ehrenmitglieder des TVU zu einem Apéro eingeladen und dafür in der Saalsporthalle jenen Raum ausgesucht, durch dessen Panoramafenster ein grosser Teil der Laufstrecke einzusehen war. So waren unter den rund dreissig Gästen bald einmal jene ausgemacht, welche die Rennen auch an der Strecke verfolgt hatten, und den „Salonzuschauern“. Man musste den Leuten nur auf die Schuhe schauen…

Das Zentral-OK des TVU-Jubiläums war „in corpore“ beim zweiten Jubiläumsanlass zugegen und durfte zufrieden feststellen, dass der gelungene Auftakt anlässlich der Geburtstagsfeier hier eine würdige Fortsetzung fand. Beim dritten Event sind noch einmal die Ausdauerläufer die Hauptpersonen, wenn es am 6. April beim Zürich-Marathon wieder um Schweizermeistertitel gehen wird, dann allerdings in einem international sehr gut besetzten Läuferfeld.

Peter Tobler

Und ausserdem:

Nicola Spirig am diesjährigen Zürich Marathon

Medieninteresse an SpirigTriathlon Olympiasiegerin Nicola Spirig, die in diesem Jahr vollständig auf die Sparte Laufen setzt, war bei den Crossmeisterschaften natürlich der Mittelpunkt des medialen Interesses, und das, obwohl sie sich im Langdistanzrennen der Frauen der Spezialistin Fabienne Schlumpf geschlagen geben musste.

Schon vor dem Rennen hatte Spirig an einer Medienorientierung über die Fortsetzung ihrer Saison Auskunft gegeben. Danach möchte sie am Zürich Marathon vom 6. April erstmals über die Königsdistanz von 42,195 km starten und dabei die Limite für den EM-Marathon im August, ebenfalls in Zürich, aber auf einer anderen Strecke, anvisieren. Und auf Grund dieser Erfahrung wird sie danach entscheiden, auf welcher Distanz zwischen 5000m und Marathon sie die Qualifikation für die Handshake Lafranchi-SpirigEuropameisterschaften anstreben wird.

OK-Chef Bruno Lafranchi nahm diese Neuigkeit natürlich mit Freuden auf, bringt sie ihm doch für seinen Zürich Marathon eine neue Attraktion und beweist einmal mehr, dass die Läufer/innen, auch international, seine Zürcher Strecke als sehr schnell einstufen.

Es wird also am 6. April zu einem erneuten „Handshake“ zwischen ihm und Nicola Spirig kommen, wobei er natürlich hofft, der Läuferin zu einem tollen Resultat gratulieren zu können.

 

Unter den Helferinnen und Helfern viele bekannte Gesichter

Buero-HelferDie Cross Schweizermeisterschaften wurden zu einem grossen Wiedersehen mit vielen bekannten TVU-Gesichtern aus früheren Zeiten, denn viele Mitglieder der ehemaligen Läufergenerationen stellten sich als Helfer/innen zur Verfügung und waren bei den Vorbereitungen im Vorfeld der Meisterschaften und am Wettkampftag selber bei der Startnummernausgabe oder auf der Strecke als allgegenwärtige gute Geister unterwegs.

Ziel-HelferWas noch nicht so ganz klappte, war der Support des Anlasses durch die TVU-Mitglieder aus anderen Vereinen, denn ausser den Mitgliedern des LAC sah man nur ganz vereinzelt Untersträssler/innen aus den anderen Sparten. Das ist schade, denn es ist ja die Grundidee des TVU-Jubiläumsjahres, dass die TVU-Mitglieder aller Altersklassen mit gegenseitigen Besuchen der anderen Veranstaltungen ihre Sympathie zum Gesamtverein bekunden.

 

Aber noch ist nicht aller Tage Abend. Die nächsten Gelegenheiten kommen schon bald!

                                                                                                                                  P.T.

 

 

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